Nominierung für den Deutschen Lesepreis



Als eine von zehn Schulen in ganz Deutschland und als einzige Schule in Baden-Württemberg ist das Kepler-Gymnasium in der Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“ von der Stiftung Lesen nominiert worden – wir freuen uns riesig und sind sehr stolz.
Wieso wir?
Unser Lesekonzept hat die Stiftung Lesen überzeugt: In jeder Jahrgangsstufe lesen unsere Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Bücher als Hauslektüre, wir haben als Leseförderprogramme die LRS-Förderung für die Klassen 5 und 6, unsere Schulleiterin liest den 5. Klassen in der Pause vor, unser Vertretungskonzept sind Bücherkisten mit individueller Lektüre für die Klassenstufen 7-10 und nicht zuletzt haben wir seit zwei Jahren in der Haufe Group eine starke Partnerin für unsere Leseförderung: So durften letztes Jahr alle Deutsch-Leistungskurse als Gast der Haufe Group auf die Buchmesse – ein echtes Highlight, vor allem die Autorenbegegnungen. Alle 7. Klassen bekamen das gleiche Buch geschenkt, zwei 7. Klassen nahmen am Leseaktionstag auf dem Campus der Haufe Group teil und arbeiteten in unterschiedlichen Workshops zu dem Roman „Der unvergessene Mantel“ von Frank Cottrell Boyce – ein eindrückliches Erlebnis.
Einen großen Anteil hat auch unser Ganztag: In der Lernzeit wird viel Wert auf Lesen gelegt, die Bücherei im LAT wird rege genutzt und spätestens zur Adventszeit lesen die Ganztagsmitarbeiterinnen wieder regelmäßig vor.
Und natürlich organisieren wir im Deutschunterricht jedes Jahr den Vorlesewettbewerb für unsere 6. Klassen, besuchen die Stadtteilbibliothek mit den 5. Klassen oder besuchen im Rahmen des Welttages des Buches eine Buchhandlung.
Jetzt bleibt nur noch: Daumen drücken, dass wir im Februar den Preis bekommen und damit nicht nur die Auszeichnung, sondern auch 25.000 Euro (für noch mehr Bücher, weitere Leseplätze im Schulhaus, weitere Förderangebote…) erhalten.
Bis dahin: Schnappen wir uns ein Buch und lesen!
Alexandra Loescher
Besuch beim SSD-Forum des DRK Freiburg


Am 10. November durfte eine kleine Gruppe von drei Schulsanis des Kepler-Gymnasiums, begleitet durch Herrn Menzel, am SSD-Forum des Deutschen Roten Kreuzes in Freiburg teilnehmen. Für unsere Gruppe war es ein sehr abwechslungsreicher und lehrreicher Tag.
Schon bei der Ankunft wurden wir freundlich begrüßt. Viele andere Schulen aus der Region waren ebenfalls vertreten, und schnell entstanden gute Gespräche zwischen den Schülerinnen, Schülern und Betreuenden. Der Austausch über die Arbeit in den verschiedenen SSD-Teams war für uns alle sehr wertvoll.
Besonders beeindruckend waren die verschiedenen Workshops, an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten. Beim Wunden Schminken lernten sie, realistische Verletzungen zu gestalten, die später für Übungsszenarien genutzt werden können. Die Hundestaffel zeigte anschaulich, wie Rettungshunde arbeiten und welche wichtige Rolle sie bei der Suche nach vermissten Personen spielen. Ein weiterer, sehr bereichernder Workshop war die Erste Hilfe für und mit blinden Menschen. Hier bekamen wir Einblicke, wie man in solchen Situationen sicher unterstützt und wie wichtig klare Sprache und Orientierungshilfen sind.
Neben diesen Angeboten gab es zahlreiche Gelegenheiten, Neues auszuprobieren und Fragen an Einsatzkräfte des DRK zu stellen.
Der Tag war für unsere drei Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter eine große Bereicherung. Sie nahmen viel neues Wissen und Motivation mit zurück an das Kepler-Gymnasium. Auch für mich als betreuende Lehrkraft war es schön zu sehen, wie engagiert und interessiert die Jugendlichen bei allen Programmpunkten dabei waren.
Wir freuen uns bereits auf das nächste SSD-Forum und darauf, das Gelernte in unserer Schulsanitätsarbeit weiter einzusetzen.
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Mit einer eindrucksvollen Aktion haben Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums am Internationalen Tag gegen Gewalt am 25.11.25 an Frauen ein deutliches Zeichen gegen Gewalt, Unterdrückung, Verletzung und Ermordung gesetzt.
Im Foyer des Schulgebäudes platzierten die Schülerinnen selbst gestaltete Stopp-Hände, die gut sichtbar auf dem Boden angebracht wurden. Diese symbolischen Markierungen sollen Schülerinnen und Schüler innehalten lassen und auf die oftmals unsichtbaren Formen von Gewalt aufmerksam machen, denen Frauen und Mädchen weltweit ausgesetzt sind.
Zusätzlich wurden an zentralen Stellen Infoplakate und Faktenaushänge angebracht. Diese informieren über verschiedene Formen von Gewalt, statistische Hintergründe, Hilfsangebote sowie Anlaufstellen für Betroffene. Ziel der Aktion ist es, Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte sowie Besucherinnen und Besucher der Schule zu sensibilisieren und eine offene Diskussion über das Thema zu fördern.
„Wir wollen nicht wegschauen. Jede und jeder soll verstehen, dass Gewalt gegen Frauen viele Gesichter hat – körperlich, psychisch, digital oder strukturell“, erklärte eine der beteiligten Schülerinnen. „Mit unserer Aktion möchten wir ein Bewusstsein schaffen und Mut machen, hinzusehen und zu handeln.“
Die Schulleitung begrüßte das Engagement der Schülerinnen ausdrücklich. „Solche Projekte sind wichtig, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Stimme zu erheben“, betonte die SMV.
Die Aktion ist Teil eines schulweiten Projekts, das sich mit Gleichberechtigung, Menschenrechten und Zivilcourage auseinandersetzt.